Veganismus

Veganismus entspringt einer mittlerweile bald 80jährigen Bewegung, die ihren Ursprung in Großbritannien hat, wo 1944 der Begriff vegan geprägt wurde. Diese Idee findet seit den 1990er Jahren auch vermehrt Verbreitung im deutschsprachigen Raum und hat seit einem guten Jahrzehnt zu einem regelrechten Trend geführt, dem sich immer mehr junge wie ältere Menschen anschließen.

Vegane Ernährungspyramide von Ecodemy

Ein großer Teil des Veganismus ist die vegane Ernährung.

Zwar ist vegane Ernährung für zahlreiche gesundheitliche Vorteile bekannt, doch da sie oftmals durch moralische Überzeugungen motiviert ist, kann eine vegane Ernährungsweise zu gesundheitlichen Schwierigkeiten führen, wenn sie unüberlegt durchgeführt wird und ungünstig zusammengestellt ist.

Selbst wenn gesundheitliche Überlegungen bei der Ernährungsumstellung und Praktizierung einer veganen Ernährung eine Rolle spielen, so ist die Ernährung in der Praxis nicht automatisch gesundheitsförderlich, wenn kritische Punkte nicht beachtet oder falsche Schlüsse in Bezug auf die Nährstoffzufuhr gezogen werden.

Denn so gesund vegane Ernährung auch sein kann, so können doch entscheidende Fehler begangen werden, gerade in speziellen Lebenslagen wie Schwangerschaft, Stillzeit oder in der Kindheit.

Dies sind die Phasen, in denen Ärzt*innen sowie Ernährungsberater*innen zumeist pauschal von veganer Ernährung abraten, statt eine individuelle Beratung zu leisten, obwohl die großen internationalen Ernährungsgesellschaften wie die Academy of Nutrition and Dietetics (AND) schon lange vegane Ernährung für alle Lebensphasen befürworten:

Es ist die Position der Academy of Nutrition and Dietetics, dass gut geplante vegetarische Ernährungsweisen, eingeschlossen der veganen, gesund und bedarfsgerecht sind, sowie gesundheitliche Vorteile in der Prävention verschiedener Erkrankungen bieten können. Diese Ernährungsweisen sind für alle Lebensphasen geeignet, inklusive der Schwangerschaft, Stillzeit, des Kleinkindalters, der Kindheit, der Jugend, des Seniorenalters sowie für Sportler*innen.

Position of the Academy of Nutrition and Dietetics: Vegetarian Diets

In den meisten Fällen ist die eigene Ernährung optimierbar, um eine optimale Versorgung mit essentiellen Nährstoffen zu gewährleisten und so die Lebensqualität zu verbessern sowie Erkrankungen vorzubeugen.

So können wir das präventive Potential veganer Ernährung – insbesondere die Vermeidung typischer ernährungsbedingter Erkrankungen – voll ausschöpfen, anstatt diese Vorteile durch grobe Ernährungsfehler zu torpedieren.

Dabei möchte Vital Vegan beratend zur Seite stehen.

Im Gegensatz zu konventionellen Ernährungsberatungsstellen sowie Ärztinnen und Ärzten, die mit veganspezifischen Fragen mangels Erfahrung und Fachwissen zumeist überfordert sind, können Kund*innen bei Vital Vegan auf alle möglichen Fragen, die eine in Richtung vegan gehende Ernährungsweise betreffen, mit einer kompetenden Antwort rechnen:

  • Wie gelingt mir die Umstellung auf vegane Ernährung?

  • Was gibt es zu beachten? Wie kann ich mir alle Nährstoffe zuführen?

  • Wie kann ich mich in Schwangerschaft und Stillzeit vegan ernähren?

  • Wie gelingt mir die Umstellung von Muttermilch auf vegane Beikost?

  • Wie kann ich mein (Klein-)Kind vegan ernähren?

  • Mein Kind möchte sich plötzlich vegetarisch/vegan ernähren. Ist das nicht gefährlich? Wie kann ich ihn/sie unterstützen?

  • Kann mir eine vegane Ernährung bei bestimmten Krankheiten helfen?

  • Kann ich trotz z.B. einer Fructoseintoleranz oder Sojaallergie vegan leben?

  • Welchen Mehrbedarf an Nährstoffen habe ich, wenn ich Sport treibe?

  • Kann ich als Kraftsportler*in meinen Proteinbedarf vegan decken?